Dipl.-Ing. Leonie Koch erhält Lohrmann-Medaille als Beste ihres Studiengangs

Dipl.-Ing. Leonie Koch (6. v. l.) wurde als beste Absolventin des Studiengangs Bauingenieurwesen im Studienjahr 2024/2025 mit der Wilhelm Gotthelf Lohrmann-Medaille ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigt die Technische Universität Dresden jährlich ihre herausragendsten Absolvent:innen.

Urkunde der besten Absolvent:innen: Rektorin, Luise Kropp, Sarah Orden Schiniotakis, Sara Peter, Sergio Andres Antuna Uzeda, Markus Hentschel, Kai Meiselbach, Luca Murrer, Hannes Schädel, Maike Wegener, Prorektor Bildung und lebensbegleitendes Studieren (v.l.n.r.). Bild: André Wirsing

Jede Fakultät sowie der Studierendenrat können jeweils eine Person vorschlagen, die sich nicht nur durch eine exzellente Abschlussarbeit, sondern auch durch sehr gute Leistungen während des gesamten Studiums ausgezeichnet hat. Mit der Verleihung der Medaille möchten die Rektorin der TU Dresden, Prof. Ursula M. Staudinger, und der Prorektor für Bildung und Lebensbegleitendes Studieren, Prof. Dr.-Ing. Niels Modler, „junge Talente am Beginn ihrer Karriere unterstützen, bestärken und motivieren“.

Neben Leonie Koch wurden im Rahmen einer Festveranstaltung am 5. Dezember zwei weitere Absolvent:innen der Fakultät Bauingenieurwesen mit der Urkunde der besten Absolvent:innen des Bereichs Bau und Umwelt geehrt:

Dipl.-Ing. Sara Peter, Diplomstudiengang Bauingenieurwesen

M. Sc. Sergio Andres Antuna Uzeda, Masterstudiengang Advanced Computational and Civil Engineering Structural Studies (ACCESS)

Die Fakultät Bauingenieurwesen gratuliert allen Ausgezeichneten herzlich!

Tag der Fakultät Bauingenieurwesen 2025

Zum Tag der Fakultät Bauingenieurwesen wurden am 24.Oktober unsere diesjährigen Absolventinnen und Absolventen feierlich verabschiedet. Zahlreiche Professorinnen, Professoren und Mitarbeitende der Fakultät fanden sich am Nachmittag im Hörsaal POT 81 im Potthoff-Bau ein, um gemeinsam mit den Absolventinnen und Absolventen sowie deren Angehörigen den Abschluss des Studienjahres 2024–2025 zu feiern. Traditionell wurden dabei auch besondere Auszeichnungen für herausragende Studienleistungen verliehen.

Dr. Gregor Schacht gibt in seinem Festvortrag Einblicke in seine berufliche Laufbahn nach seinem Abschluss als Bauingenieur. © André Terpe

Nach der Begrüßung durch Dekanin Prof. Beckmann hielt Dr. Gregor Schacht den Festvortrag mit dem Titel „Brücken bauen“. Die Übergabe der Abschlusszertifikate sowie die Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen folgte im Anschluss. Auch die Absolventen selbst kamen zu Wort: In ihrer Rede blickten Dipl.-Ing. Constantin Rexa und Dipl.-Ing. Francisco Andrés Avilés Calvo stellvertretend für den Jahrgang auf die vergangenen Studienjahre zurück. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Fabian Zeller an der Gitarre und Raúl Beltrán mit Quena-Flöte.

Als Vertreter der Absolventen auf der Bühne: Constantin Rexa und Dipl.-Ing. Francisco Andrés Avilés Calvo. © André Terpe

Auszeichnungen zum Tag der Fakultät

EUROVIA-Straßenbaupreis

Der EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH wird jährlich für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich des Straßenbaus verliehen. Die Preisübergabe erfolgte durch Dr.-Ing. habil. Dipl.-Ing. Katrin Hunstock, Regionallaborleiterin, EUROVIA.

Von links: Prof. Alexander Zeissler, Dipl.-Ing. Katrin Hunstock, Dipl.-Ing. Vincent Bonifacio, Prof. Birgit Beckmann. © André Terpe

EUROVIA-Straßenbau-Preis 2025:
Dipl.-Ing. Vincent Bonifacio für seine Diplomarbeit „Auswirkungen der Zugabe von Asphaltgranulat auf die Materialeigenschaften und die Wirtschaftlichkeit temperaturabgesenkter Asphaltbinderschichten“

Johann-Ohde-Preis

Der Johann-Ohde-Preis wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, im Fach Geotechnik verliehen. Der Preis wird von der BAUER Spezialtiefbau GmbH gestiftet.Den Preis überreicht
Herr Dr.-Ing. Patrik Wenzl, BAUER Spezialtiefbau GmbH

Von links: Prof. Birgit Beckmann, Dipl.-Ing. Erik Ludwig, Dr.-Ing. Patrik Wenzl. © André Terpe

Johann-Ohde-Preis 2025:
Dipl.-Ing. Erik Ludwig für seine Diplomarbeit „Anisotropie in Tonen mit Wechsellagen von Sand“

Mechanik-Preis

Der Ursula und Bernd Zastrau Mechanik-Preis 2025 wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, auf dem Gebiet Mechanik verliehen.

Den Preis überreicht
Herr Prof. Dr.-Ing. Stefan Löhnert, Institutsleiter des Instituts für Mechanik und Flächentragwerke der TU Dresden

Von links: Prof. Birgit Beckmann, Dipl.-Ing. Jochen Diepelt, Prof. Stefan Löhnert. © André Terpe

Ursula und Bernd Zastrau Mechanik-Preis 2025:
Dipl.-Ing. Jochen Diepelt für seine Diplomarbeit „Numerische Untersuchungen zum Konvergenzverhalten verschiedener Algorithmen zur Lösung von Kristallplastizitätsproblemen bei kleinen Deformationen“

Prof. Manfred Curbach erhält Nobel Sustainability Academic Award 2025

Prof. Manfred Curbach, © Stefan Gröschel

Die renommierten Sustainability Awards, die vom Nobel Sustainability Trust (NST) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München (TUM) verliehen werden, ehren in diesem Jahr zwei herausragende Forscher aus Deutschland und Kanada sowie eine internationale Organisation mit Sitz in Australien.

Die Preisträger 2025, die sich ein Preisgeld von insgesamt bis zu 1,3 Millionen schwedischen Kronen teilen, sind neben Prof. Manfred Curbach von der TU Dresden in der Kategorie „Führungsrolle bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit“ Prof. Paul Hebert von der University of Guelph (Kategorie „Herausragende Forschung und Entwicklung im Bereich Biodiversität“) und das Global Observatory of Healthy and Sustainable Cities (GOHSC, der Kategorie „Herausragende Forschung und Entwicklung für intelligente und nachhaltige städtische Lösungen“).

Die Preisträger werden für ihre führende Rolle und ihre Innovationen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen ausgezeichnet. Zu ihren Beiträgen zählen insbesondere die Entwicklung von umweltfreundlichem Carbonbeton, die Einführung von DNA-Barcodes zur Katalogisierung der Artenvielfalt und die Einrichtung eines globalen Überwachungssystems für gesündere und nachhaltigere Städte.

Die Wissenschaftsgemeinschaft der Technischen Universität Dresden freut sich, dass Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach mit dem Nobel Sustainability Academic Award 2025 in der Kategorie „Führungsrolle bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet wird. Der international renommierte Preis ehrt seine herausragende Rolle als Pionier des Carbonbetons, einer nachhaltigen Alternative zu herkömmlichem Stahlbeton. Carbonbeton ermöglicht sowohl ressourceneffizientes, leichtes und langlebiges Bauen, ist ein Gamechanger bei der Erhaltung und Sanierung unserer gebauten Umwelt und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen im Bauwesen. Für diese bahnbrechende Entwicklung erhielt Prof. Curbach 2016 den Deutschen Zukunftspreis, der vom Deutschen Bundespräsidenten verliehen wird.

Über drei Jahrzehnte hinweg hat Prof. Curbach das Institut für Massivbau der TU Dresden geprägt und als Forscher die Idee vorangetrieben, Bauen grundlegend neu zu denken – leichter, sparsamer und nachhaltiger. Mit Projekten wie dem Carbonbetonhaus „CUBE“ auf dem Campus der TU Dresden, dem weltweit ersten Gebäude aus rein carbonbewehrtem Beton, demonstriert er eindrucksvoll, wie innovative Forschung direkt in die Praxis umgesetzt werden kann.

Der Preisträger Prof. Manfred Curbach unterstreicht: „Es ist eine außergewöhnlich hohe Ehre, diese Auszeichnung des Nobel Sustainability Trust zu erhalten. Ich freue mich sehr darüber und möchte an dieser Stelle all die Kolleginnen und Kollegen, all die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dankbar erwähnen, mit denen ich zusammen in den vergangenen 30 Jahren den Carbonbeton bis zur Anwendung habe entwickeln können. Ohne dieses große und internationale Team wäre eine derartige Innovation im Bauwesen nicht möglich gewesen. Dank gebührt auch und insbesondere der TU Dresden, die durch die Schaffung einzigartiger Randbedingungen die kontinuierliche Forschung ermöglicht hat. Die Entwicklung des Carbonbetons ist zudem ein Beispiel für die leistungsstarke Forschungs- und Transferlandschaft mit all ihren Geldgebern von Bund und Land. Allen gilt mein und unser Dank.“

„Mittwochnacht erfuhren wir mit großer Freude von der Auszeichnung unseres Kollegen Prof. Manfred Curbach mit dem vom Nobel Sustainability Trust vergebenen Sustainability Academic Award“, sagt Prof.in Ursula Staudinger, Rektorin der TUD. „Diese Ehrung würdigt sein jahrzehntelanges Engagement für nachhaltiges Bauen und seine bahnbrechende Forschung zu Carbonbeton – einem Werkstoff, der Beton revolutioniert, Ressourcen schont, CO2 Ausstoß vermindert und neue Maßstäbe im umweltgerechten Bauen setzt. Ein Drittel dieses ‚kleinen Nobelpreises‘ können wir nun als TU Dresden unser Eigen nennen – ein starkes Zeichen für die internationale Strahlkraft und Lösungsorientierung unserer Forschung.“

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Über die Nachricht von dieser außergewöhnlichen Auszeichnung für Professor Curbach freue ich mich und gratuliere ihm herzlich. Professor Curbachs bahnbrechende Ideen und Forschungen zum nachhaltigen Bauen konnten sich unter den unterstützenden Bedingungen an der TU Dresden hervorragend entwickeln. Für den Freistaat ist dieser Nobel Sustainability Academic Award eine Bestätigung der langfristigen und gezielten Strategie für die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Sachsen.“

Die Preise werden auf dem 5. Gipfeltreffen des Nobel Sustainability Trust am 5. Dezember 2025 in Miami verliehen. Die Nachhaltigkeitspreise stehen Personen aus Wissenschaft und Industrie sowie Organisationen und Unternehmen offen, die sich aktiv für die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) einsetzen.

Auszeichnungen für Spitzenleistungen

Peter Nobel, Vorsitzender des Nobel Sustainability Trust, erklärte: „Im Namen des Nobel Sustainability Trust ist es mir eine Ehre, die Preisträger der Sustainability Awards 2025 zu würdigen. Diese Auszeichnungen heben nicht nur individuelle Spitzenleistungen hervor, sondern auch die Kraft von Innovation und Zusammenarbeit bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Unsere Mission bei NST ist es, Lösungen zu fördern, die den Klimawandel eindämmen, saubere Technologien vorantreiben und eine lebenswerte Umwelt für zukünftige Generationen schaffen. Mit der Unterstützung unserer Partner, darunter die Technische Universität München, sind wir stolz darauf, Leistungen zu würdigen, die die Welt dazu inspirieren, rasch und verantwortungsbewusst zu handeln. Ich gratuliere den Preisträgern herzlich und danke ihnen für ihre herausragenden Beiträge. Ihre Bemühungen ebnen den Weg für eine Zukunft, in der die Menschheit in Harmonie mit dem Planeten gedeihen kann.“

Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Molls
Director des TUM Institute for Advanced Study (TUM-IAS)
Technische Universität München
+49.89.289.10555
molls.michael@tum.de

Kontakt für Medien:
TU Dresden
Pressestelle
Tel.: +49 351 463 32398
pressestelle@tu-dresden.de

Bauko-Vorlesung als E-Learning-Schmuckstück 2024 ausgezeichnet

Der Wettbewerb E-Learning-Schmuckstück ging 2024 bereits in die fünfte Runde. Fast 1.200 Angehörige der TU Dresden haben aus dem vielfältigen Angebot an (teil-)digitalen Lehr-/Lernszenarien ihre Favoriten gewählt. In drei Kategorien standen dabei insgesamt 24 nominierte E-Learning Schmuckstücke aus dem Wintersemester 2023/24 und dem Sommersemester 2024 zur Wahl.

Im Rahmen des Vernetzungstreffens der Förderprogramme Fonds DLL und FOSTER am 31.01.2025 wurden die drei Veranstaltungen mit den meisten Stimmen feierlich zu den besten E-Learning-Schmuckstücken 2024 gekürt.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger:innen, die sich über jeweils 2000 € Preisgeld freuen können:

  • Dr. Ken Marvin Verhees: Moodle-Kurs „Allgemeinmedi­zin im Praktischen Jahr“ (Kategorie Lehrveranstaltungen mit bis zu 30 Studierenden)
  • Dr.-Ing. Iris Vogt: Baukonstruktio­nen Bestehender Gebäude (Kategorie Lehrveranstaltungen mit 31 bis 100 Studierenden)
  • Prof. h.c. Dr. Verena Barth: Lateinisch-griechische Terminologie für Medizin- und Zahnmedizinstu­dierende (Kategorie Lehrveranstaltungen mit über 100 Studierenden)

Hier geht es zum Schmuckstück!

Tag der Fakultät Bauingenieurwesen 2024

So sehen sie aus, unsere diesjährigen Absolventinnen und Absolventen! Im Studienjahr 2023-2024 haben insgesamt 185 Studierende ihr Studium erfolgreich an unserer Fakultät abgeschlossen, ein Grund zum Feiern, dem alljährig auf dem Tag der Fakultät Bauingenieurwesen nachgegangen wird. In diesem Jahr fand der Tag der Festakt am 25. Oktober im Hörsaal ABS/E11 statt. Der Begrüßung durch unseren Dekan Prof. Stamm folgte ein Festvortrag von Frau Prof. Kleinschrot mit dem Titel „Von Linear zu Zirkulär: Die Gegenwart bauen, die Zukunft gestalten.“ Mit Ihrem Vortrag gab die Professorin für Bauverfahrenstechnik und zirkuläre Wertschöpfung den Absolvent:innen einen klaren Auftrag mit auf den Weg in die Arbeitswelt: Unsere Ressourcen sind endlich. In zukunftsfähiger Projektplanung muss Abfall nicht nur vermindert, nicht recycelt sondern komplett vermieden werden.
Anschließend wurden die besten Absolventinnen und Absolventen mit Preisen geehrt und es folgte die Übergabe der Abschlusszertifikate. Auch die Absolventen selbst kamen zu Wort, Dipl.-Ing. Jakob Schulze und Dipl.-Ing. Philipp Grunze ließen Ihre Studienzeit in ihrer Absolventenrede noch einmal für alle Anwesenden Revue passieren. Festliche Atmosphäre erzeugten die beiden Musiker Fabian Zeller an der Gitarre und Raúl Beltrán mit Quena-Flöte. Durch die Veranstaltung führte Lilli Schraps.

Auszeichnungen zum Tag der Fakultät

EUROVIA-Straßenbau-Preis

Der EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH wird jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet des Straßenbaus verliehen. Den Preis überreichte Frau Dr.-Ing. habil. Sabine Leischner vom Institut für Stadtbauwesen und Straßenbau der TU Dresden (in Vertretung).

Diesjähriger Preisträger:
Dipl.-Ing. Nicolas Standfest für seine Diplomarbeit  „Vergleich der Materialeigenschaften temperaturabgesenkter und herkömmlicher Asphalte“

Preisträger des EUROVIA-Straßenbaupreis 2024, vl: Dekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm, Dipl.-Ing. Nicolas Standfest, Dr.-Ing. Sabine Leischner. Bild: André Terpe

Johann-Ohde-Preis

Der Johann-Ohde-Preis wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, im Fach Geotechnik verliehen. Der Preis wird von der BAUER Spezialtiefbau GmbH gestiftet. Den Preis überreichte Herr Dr.-Ing. Jörg Zimbelmann, BAUER Spezialtiefbau GmbH.

Diesjähriger Preisträger:
Dipl.-Ing. Theo Zschernig für seine Diplomarbeit „Untersuchungen zu neuen Referenzdichten in Sanden“


Johann-Ohde-Preis 2024, v.l.: Dekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm, Dipl.-Ing. Theo Zschernig, Dr.-Ing. Jörg Zimbelmann, BAUER Spezialtiefbau GmbH. Bild: André Terpe


Fichtner-Preis

Von der FICHTNER Water & Transportation GmbH gestiftete Wasserbau-Preis wird seit 2015 an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden für die beste Diplomarbeit mit einem wasserbaulichen Thema verliehen. Den Preis überreicht Herr Dr.-Ing. Niklas Marc Schwiersch, Fichtner Water & Transportation GmbH

Diesjährige Preisträger:
Dipl.-Ing. Julius Giesinger für seine Diplomarbeit: „Hydraulische Modellversuche zum Absperrbauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens Straßberg mit besonderer Berücksichtigung des Wasser-Luft-Gemisches in der Hochwasserentlastungsanlage“.

Dipl.-Ing. Lena Heuschkel für ihre Diplomarbeit: „Ethohydraulische Versuche mit passiven Sensoren (RAPID) und Vergleich mit am Fischrücken befestigten Rucksacksensoren zur Evaluierung des Fischabstiegs“.

Fichtner-Preis 2024, v.l.: Dekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm, Dipl.-Ing. Julius Giesinger, Dipl.-Ing. Lena Heuschkel, Dr.-Ing. Niklas Marc Schwiersch, Fichtner Water & Transportation GmbH, Bild: André Terpe

Mechanik-Preis

Der Ursula und Bernd Zastrau Mechanik-Preis 2024 wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, auf dem Gebiet Mechanik verliehen. Den Preis überreichte Herr Prof. Dr.-Ing. Stefan Löhnert, Institutsleiter des Instituts für Mechanik und Flächentragwerke der TU Dresden

Preisträgerin
Dipl.-Ing. Leonie Koch
Diplomarbeit „ Simulation of crack surface friction within the phase-field method“

Ursula und Bernd Zastrau Mechanik-Preis 2024, v.l.: Dekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm, Dipl.-Ing. Leonie Koch, Prof. Dr.-Ing. Stefan Löhnert, Institutsleiter des Instituts für Mechanik und Flächentragwerke der TU Dresden. Bild: André Terpe


Kurt-Beyer-Preis 2023 für herausragende Abschlussarbei­ten verliehen

Am 26. Juli 2024 wurde der Kurt-Beyer-Preis an der TU Dresden verliehen. Seit 1996 wird diese Auszeichnung jährlich für herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden und jungen Wissenschaftlern auf den Gebieten des Bauwesens und der Architektur verliehen. Stifter des mit insgesamt 5.000 EUR dotierten Preises ist die HOCHTIEF lnfrastructure GmbH, Niederlassung Deutschland Südost. Die Festveranstaltung zur Verleihung des Preises fand im Carbonbetonhaus „Cube“ auf dem Campus der TU Dresden statt.

Der Kurt Beyer-Preis für das Jahr 2023 wurde an Dr.-Ing. Lena Leicht von der Fakultät Bauingenieurwesen für ihre Dissertation „Charakterisierung von mineralisch gebundenen Kompositen zur Impaktdämpfung“ und an Dipl.-Ing. Elisa Kühne von der Fakultät Architektur für ihre Diplomarbeit „Koexistenz_Tier, Pflanze, Mensch“ vergeben.

Verstärkungsschichten gegen außergewöhnliche Belastungen werden leider immer wichtiger, da Unfälle immer häufiger vor- und uns Kriege immer näher kommen. Außergewöhnliche, schlagartige Belastungen (sogenannte lmpaktbelastungen) können z. B. durch einen Fahrzeuganprall, einen Steinschlag, aber auch durch Sprengkörper erzeugt werden. Derartige Einwirkungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sehr hohe Kräfte in sehr kurzer Zeit – oft mit einer Einwirkdauer von nur wenigen Millisekunden – auf Gebäude, Brücken oder Kraftwerke wirken.In ihrer Dissertation entwickelte Frau Leicht Schutzschichten, die auf der Seite des Anpralls, und damit der Gefahr, aufgebracht werden können. Die Schutzschichten erfahren durch den lmpakt eine planmäßige Degradation und Schädigung. Durch diesen Prozess wird Energie absorbiert, indem die kinetische Anprallenergie in Reibungs- und innere Energie umgewandelt wird. Die Höhe der dann schlussendlich auf die Tragstruktur einwirkenden Last wird vom Betrag her abgeschwächt, die Einwirkungszeit erhöht. Durch derartige Dämpfungsschichten kann mit relativ geringem Materialaufwand der Tragwiderstand zu schützender Bauwerk deutlich gesteigert werden.

In seinem Empfehlungsschreiben zur Verleihung schreibt dazu Professor Manfred Curbach: „Frau Dr.-Ing. Lena Leicht hat mit ihrer Dissertation in einer sehr kurzen Bearbeitungszeit von nur drei Jahren sehr überzeugende Ergebnisse erarbeitet, die dem Schutz unserer Bauwerke vor Anprallbelastungen dienen. Der mehrstufige Ansatz zur Materialauswahl und -analyse – Recherche, kleinteilige Versuche und Tests auf Bauteilebene – hat sich methodisch hervorragend bewährt und zu einem herausragenden Ergebnis in einem bisher kaum erforschten Bereich geführt. Besonders beeindruckend ist, dass die von Frau Leicht entwickelte Vorzugsvariante auch bei sehr schnellen und energieintensiven lmpakten vollständig jegliche Schädigung der Probekörper verhindern kann. Gleichzeitig benennt Frau Leicht ganz klar den weiteren Forschungsbedarf und hinterfragt ihre Ergebnisse genau. Die gewissenhafte Arbeit von Frau Leicht bildet damit eine essentielle Vorarbeit zur Weiterentwicklung mineralisch gebundener Verstärkungsschichten gegen außergewöhnliche Beanspruchungen. Durch die exzellente Aufbereitung der Daten ist eine Weiternutzung der Messreihen am Institut für Massivbau, aber auch durch andere Forschergruppen problemlos möglich.“

Die HOCHTIEF lnfrastructure GmbH, Niederlassung Deutschland Südost, würdigt jährlich besonders herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Studierenden und jungen Nachwuchswissenschaftler:innen der TU Dresden mit dem Kurt-Beyer-Preis. Der Preis wird für ein oder zwei Abschlussarbeiten – Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten oder vergleichbare Arbeiten – auf den Gebieten des Bauwesens bzw. der Architektur verliehen.

v.l.n.r. Laudator Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Manfred Curbach, Preisträgerin Dr. Lena Leicht, Prorektorin Forschung Prof. Dr. Angela Rösen-Wolff, Preisträgerin Elisa Kühne, Vertreter des Stifters Adrian Diaconu und Laudator Dr. Andreas Kriege-Steffen



Preisgeld
Die HOCHTIEF lnfrastructure GmbH, Niederlassung Deutschland Südost, stiftet diesen mit 5.000 € dotierten Preis. Werden vom Preisgericht zwei Arbeiten als preiswürdig ausgewählt, so halbiert sich der jeweilige Einzelbetrag auf je 2.500 €.

Auswahl
Die Arbeiten sollen im Zeitraum von November des Vorjahres bis Ende des laufenden Jahres abgeschlossen und verteidigt worden sein. Vorschlagsberechtigt sind die Dekan:innen der Fakultäten Bauingenieurwesen und Architektur der TU Dresden.

Preisgericht und Auszeichnung
Vertreter:innen des Stifters sowie Vertreter:innen der Fakultät Architektur und der Fakultät Bauingenieurwesen bilden das Preisgericht. Die Preisverleihung erfolgt in feierlichem Rahmen mit Vertreter:innen des Stifters und Vertreter:innen des Rektorats.

Bautag 2024 – Auszeichnungen der Ostdeutschen Bauindustrie für Absolventen vom Institut für Massivbau

Am vergangenen Freitag lud der Bauindustrieverband Ost e. V. zu seinem traditionellen Bautag nach Dresden ein. Ein Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Preises der Ostdeutschen Bauindustrie durch Staatsminister Oliver Schenk, Staatssekretär Thomas Kralinski, Prof. Michael Kaliske und Verbandspräsident Jörg Muschol.

Impressionen von der Verleihung des Preises der Ostdeutschen Bauindustrie 2024
Glückliche Preisträger: Fabian Schülke (links) und Sebastian Thiele

Gleich zwei der vier Preise gingen an Studenten, deren Arbeiten am Institut für Massivbau entstanden sind. Sebastian Thiele wurde für seine Diplomarbeit „Experimentelle Untersuchungen zum Verbundverhalten faseroptischer Sensoren“ mit dem Preis der Ostdeutschen Bauindustrie ausgezeichnet. In seinem Vortrag konnte Herr Thiele den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Potenziale der kontinuierlichen Dehnungsmessung mit faseroptischen Sensoren am Beispiel des Rissmonitorings aufzeigen. Die Diplomarbeit „Bewertung und Nachrechnung historischer Eisenbahnbrücken“ von Fabian Schülke wurde mit einem Sonderpreis prämiert. Beide Arbeiten tragen zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit bestehenden Infrastrukturbauwerken bei.

Das Institut für Massivbau bedankt sich beim Bauindustrieverband Ost e. V. für die tolle Initiative zur Nachwuchsförderung und wünscht den prämierten Absolventen alles Gute für den weiteren Werdegang!

Bauball 2024 und Verleihung des Züblin-Stahlbaupreis

Am 2. Mai wurde auf dem Bauball im Dresdner Hygiene-Museum zum 12. Mal der Züblin-Stahlbaupreis verliehen. Mit dem Stahlbaupreis werden herausragende Arbeiten gewürdigt, die zur Weiterentwicklung und Anwendung der Stahlbauweise beitragen und im Rahmen des Studiums oder einer Promotion angefertigt wurden. Insgesamt ist der Preis mit 3000 Euro dotiert. Einen ausführlichen Bericht zu den Projekten der Preisträger gibt es hier. Die Preisverleihung ist traditionell ein fester Bestandteil des Dresdner Bauballs, dem größten studentischen jährlichen Event der Bauingenieure der TU Dresden.

Der Bauball zeigte auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll, wie gut vernetzt und kreativ die Studierenden der Fakultät Veranstaltungen in beachtlicher Größe auf die Beine stellen können. Für die Finanzierung wurden unzählige Sponsoren gewonnen, die Wahl der Veranstaltungslokation und die aufwendige Gestaltung der verschiedenen Programmpunkte unterstreicht, dass der Bauball – entstanden aus dem Bergfest der 5. und 6. Smester – neben einem ausgelassenen fröhlichen Fest auch ein fester Bestandteil des Fakultätslebens ist, der alle Mitglieder der Fakultät integriert.

Verleihung des Züblin-Stahlbaupreises 2024 beim Bauball der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden, v.l.n.r.: Marco Eckert (Züblin Stahlbau GmbH), Viola Baumann (3. Preis), Malte Homeyer (2. Preis), Carolin Schleicher (1. Preis), Luise Grambow (1. Preis), Prof. Dr. Richard Stroetmann (TU Dresden) Foto: André Terpe

Bauingenieur erhält Preis für Hervorragende Lehre: Fakultät Verkehrswissen­schaften vergibt Lehrpreis an Dr. Torsten Heyer vom Institut für Wasserbau

Für seine Vorlesung „Wasserverkehrsanlagen“  erhielt Herr Dr.-Ing. Torsten Heyer den Lehrpreis der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“.  In ihrer Begründung für den Preis, vorgetragen durch den Sprecher des Fachschgaftsrats der Verkerswissenschaftler, Hosea Winter, lobten die Studierenden Dr. Heyer für seine „gute Mischung aus interessanten Fakten, nüchternen Rechnungen, die er immer logisch und verständlich erklärt hat, und Unterhaltung“.

Den Preis in der Kategorie „Weiterführende Lehre“ erhielt Dr.-Ing. Rico Wittwer, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Mobilitätssystemplanung der Fakultät Verkehrswissenschaften und Leiter des Forschungsfelds Mobilitätsverhalten, für seine Vorlesung „Datenerhebung und -analyse in der Verkehrsplanung“.

Der Lehrpreis der Fakultät Verkehrswissenschaften wird jährlich in den Kategorien „Grundständige Lehre“ und „Weiterführende Lehre“ vergeben.

Über den Preis und die damit einhergehende Anerkennung freuten sich beide Preisträger sichtlich und bedankten sich bei den Studierenden und bei der Fakultät für diese Ehre. Zur Freude des Fachschaftsrates (FSR) kündigte Dr. Heyer an, dass er sein Preisgeld dem FSR für dessen Arbeit spenden wolle.

Dr. Torsten Heyer bei der Preisverleihung

Für das Tutorium „Statik – Theorie und Berechnung von Tragwerken“ erhält Jochen Diepelt von der Fakultät Bauingenieurwesen den Studentischen Lehrpreis der GFF

Zum Tag der Lehre am 17. November 2023 erfolgte die Übergabe der diesjährigen Lehrpreise der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. (GFF) durch den Prorektor Bildung, Professor Michael Kobel und die Geschäftsführerin der GFF, Dr. Undine Krätzig.

Für das Tutorium Statik – Theorie und Berechnung von Tragwerken erhält Jochen Diepelt von der Fakultät Bauingenieurwesen den Studentischen Lehrpreis. In der Begründung des Vorschlages heißt es: „Jochen Diepelt hat im Rahmen des Tutoriums eigenständig Berechnungsbeispiele erarbeitet und die angewandten Methoden seinen Kommiliton:innen präsentiert. Zudem erstellte er digitale Unterlagen und Videoaufzeichnungen seiner Lehr-veranstaltungen für die Lehrplattform OPAL.“

Seit 1995 vergibt die Fördergesellschaft der TU Dresden Preise für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr erfolgte auch im Studienjahr 2022/2023 die Ausschreibung Studentischer Lehrpreise. Die gemeinsame Gestaltung der Lehre durch Lehrende und Lernende ist ein zentrales Anliegen unserer Hochschule und fester Bestandteil des Lehrleitbildes der TU Dresden. Das studentische Engagement für die Lehre soll daher mit einem eigenen Lehrpreis besonders gewürdigt werden.

Gesucht waren in der diesjährigen Ausschreibung des Lehrpreises der GFF 2023 Lehr- und Lernkonzepte, die sich inhaltlich mit dem Themenkreis der Künstlichen Intelligenz, maschinellem Lernen oder KI-gestützten Sprachmodellen aus den unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen oder diese didaktisch in Lehr-, Lern- oder Forschungsszenarios einsetzen. Dabei waren erneut alle Hochschulangehörigen aufgefordert, Vorschläge einzureichen. Aus diesen hat der Vorstand der GFF gemeinsam mit dem Prorektor Bildung die folgenden Preisträger:innen für den Lehrpreis ausgewählt. Die Preisträger:innen erhalten ein Preisgeld von jeweils 6.000 Euro.

Herzlichen Glückwunsch!